Mittwoch, 15. Januar 2014

Magome -Tsumago

Gestern wanderte ich von Magome nach Tsumago. Wow! Nur leider war es extrem kalt und zeitweise schneite es sogar... Dafür war ich den ganzen Tag alleine und konnte so richtig die Ruhe geniessen!

Magome ist ein kleines Dorf mit traditionellen, japanischen Häusern.

Als ich ankam war der Himmel grau in grau...

Kurz vor Sonnenuntergang kam die Sonne. Heisst diese Zeit im Englischen nicht 'Golden Hour'? Auf jedenfall war das ganze Dorf auf enmal goldig!

Und zum Dessert ein Sonnenuntergang...

Am nächsten Tag dann eben die Wanderung. Es ist eine alte Postroute, die als Wanderweg erhalten wurde.

Dieses Haus 'in the middle of no where' ist 300jährig. Es war angeschrieben mit 'Free Restroom' Aber mir war es zu kalt für eine Pause. Als ich vorbei spazierte, rief mir in älterer Mann hinterher, ich solle hinein kommen. Es brannte ein herrlich warmes Feuer im Ofen und er servierte mir eine Tasse Tee und Süssigkeiten! Leider war sein Englisch schlecht und wir konnten nicht viel miteinander reden, aber er war so freundlich! Die Pause war nicht nur füssewärmend, sondern auch herzwärmend!
 
Im Innern des Hauses war es rauchig wie in einer Alphütte, aber sehr gemütlich!

Immer wieder hatte es Bären Glocken. Aber all mein Geläute konnte die Bären zum Glück nicht aus dem Winterschlaf wecken!

Der frühlingsgrüne Bambus und der weisse Schnee, waren für mich eine ungewohnte Farbkombination...

In Tsumago sind die Häuser nicht nur traditionell sondern auch sehr alt! Es fühlt sich an als würde man durch ein Freilichtmuseum spazieren!

Die Häuser sind sehr gepflegt und meist schön und liebevoll dekoriert.

Japanisches Abendessen!

'Please eat the head and the tail' sagte die Wirtin. Dem Fisch den Kopf abzubeissen brauchte ein bisschen Mut, aber er war sehr lecker!

Und für das hätte ich meiner Meinung nach das Zertifikat 'Mutigste Vegetarierin der Welt' verdient! Ich habe ganze 5 Heuschrecken gegessen!!!!!!! Ehrlich gesagt schmeckten sie recht gut! Auf jedenfall besser als ein Steak!

Heutemorgen zeigte sich Tsumago dann noch im Sonnenlicht...

Montag, 13. Januar 2014

Osaka

Osaka ist nur eine halbstündige Zugfahrt von Kyoto entfernt, aber es ist eine ganz andere Welt hier! In Kyoto gibt es doch eine beachtliche Zahl Männer und Frauen, die im traditionellen Kimono durch die Strassen laufen. In Osaka hingegen ist Mode Thema Nr. 1 und man könnte stundenlang auf dem Triangle Square sitzen und über die Bekleidung der japanischen Jugend staunen! Wow, da gibt es nichts, was es nicht gibt! Leider kann man das nicht fotografieren ohne frech zu sein...
Der beste Grund nach Osaka zu kommen ist definitiv 'people watching'!

UMEDA SKY BUILDING
Osakas moderne Architektur

OSAKA STATION
Auch hier ist der Bahnhof eine Sehenswürdigkeit für sich!
Es gibt unzählige Shops, Restaurants, Kino, Fitnessstudio, Büros, etc. Ah ja, und Züge fahren natürlich auch!
Ein Blumenbeet im 11. Stockwerk...

... und der Gemüsegarten im 14. Stockwerk!

OSAKA-JÕ
Osakas Schloss


OSAKA DOWNTOWN
Hier sieht es ja noch 'normal' aus...

In Amerika-Mura hat man zeitweise wiklich das Gefühl in Amerkia zu sein. Nur, ist Amerika wirklich so crazy?

So auffällig, speziell und lustig die Werbung ist, so sind auch die Leute...

Und übrigens, es sind nicht nur die Frauen, sondern vor allem auch die Männer die sich hier extrem rausputzen! Und ich würde fast behaupten, dass es mehr Läden mit Herren Kleider und Assecoires gibt!

Sonntag, 12. Januar 2014

Kyoto

Kyoto ist die Stadt der Geishas und der unzähligen Tempel. Tempel habe ich einige besucht, aber bei weitem nicht alle! Es hat sooooooooooooooooo viele! Geisha sah ich nur eine und ich vermute, sie war nicht echt, sondern nur verkleidet...
In Kyoto könnte man Monate verbringen und hätte noch nicht alles gesehen. Es fängt schon beim Bahnhofgebäude an, das eine echte Sehenswürdigkeit ist...
Downtown ist ein Paradies für Shopper, ansonsten nichts Spezielles.

KYOTO STATION und KYOTO TOWER
Das Bahnhofsgebäude hat eine labyrinthige, moderne Architektur und man könnte Stunden darin verbringen und staunen!

Spiegelung des Kyoto Towers in den Fenstern des Bahnhofs

Kyoto Tower

FUSHIMI-INARI TAISHA
In diesem Schrein gibt es Tausende orange Tore. Eine kleine Wanderung führt durch all diese Tore auf den Mount Inari. Sehr friedlich!

Zum Dessert gab es einen herrlichen Sonnenuntergang über der Stadt!

NINEN-ZAKA und SANNEN-ZAKA
Ich war nicht ganz alleine in diesem wunderschönen, traditionellen Quartier...

Mit etwas Geduld gelingt ein Bild ohne fremde Menschen drauf...


GION
Das Quartier der Geishas...

GINKAKU-JI
Der Silberpavilion, der es nie geschafft hat silbrig zu werden...

KINKAKU-JI
Der Goldpavillon! Mir blieb der Mund offen stehen! Wow!!!! Ist es nicht der Traum jedes Kindes in einem goldenen Schloss zu wohnen? Voilà da ist es...

HÕNEN-IN TEMPEL
Dieser Tempel ist fast mehr ein Garten. Extrem friedlich und nur wenige fanden den Weg dorthin. Ich habe es umso mehr genossen!


TETSUGAKO-NO-MICHI (Path of Philosophy)
Ein friedlicher Spaziergang entlang dieses Kanals.

NANZEN-JI TEMPEL
Haupttempel

Hõjõ Garten
 
Sanmon

ARASHIYAMA BAMBOO GROVE
Die Atmosphäre in diesem Bambuswald ist fast ein wenig magisch... Unbeschreiblich! Im Reiseführer steht: You can try to take pictures if you want, but cameras simply cannot capture the mystical atmosphere of the place.
Ich habs probiert, aber na ja... Besser man geht selber hin!

ÕKÕCHI SANSÕ GARTEN
Ein weiterer japanischer Garten, aber ein Bijoux!

Trotz der Aussicht über die Stadt fühlt man sich wie in einer anderen Welt hier!

Donnerstag, 9. Januar 2014

Tottori Sand Dunes

Heute war ich bei den Sanddünen von Tottori. Landschaftlich ein Traum! Aber leider war das Wetter so schrecklich, dass ich es nicht lange aushielt! Es hat geregnet, gegraupelt und extrem stark gewindet! Richtige Sandstrahlerei, die nicht nur unangenehm, sondern auch schmerzhaft war!
Und es ist extrem kalt! Mittlerweilen ist Frau Holle aktiv geworden und es schneit... Zeit für mich für ein warmes Tee und ein kitschiges Buch:-)