Donnerstag, 13. Januar 2011

Milfordsound

Milfordsound


Seehunde geniessen ein Sonnenbad

Gestern schlossen wir uns dem Massentourismus an und machten eine Bootsfahrt auf dem Milfordsound. Das Wetter spielte zum Glueck mit und der Himmel war wolkenlos. Wow!!! Wir waren beeindruckt. Nur leider war es saukalt. Aber wir waermten uns anschliessend bei Kaffe auf.
Auf Anraten einer Deutschen machten wir dann eine wunderschoene Dschungelwanderung! Es ging ueber Stock und Stein, ueber Baeche und durch den Sumpf und am Schluss war man am grossen Fluss mit wunderbarer Aussicht auf die Schneeberge. 'Dr Chrampf het sech glohnt!'


Auch wenns nicht so aussieht, Irina ist auf dem Weg...

Wenn man mit einer solchen Aussicht belohnt wir, ist alle Anstrengung vergessen...


Lake Gunn und Key Summit

Als unser Zelt noch stand am Lake Gunn

Key Summit

Lake Gunn

Vor zwei Tagen erlebten wir ein kleines Abendteuer. Wir kamen frueh an unserem Campingplatz am Lake Gunn an und stellten unser Zelt auf. Dabei wurden wir fast von den Sandflies gefressen!!! Mit Antibrumm und Guetzi hielten wir uns am leben;-) Der Boden war so hart, dass wir keine Herringe einschlagen konnten. Also befestigten wir das Zelt mit Schnueren an Baeumen und Wurzeln. Das Wetter war herrlich und kein Windlein zu spueren.
So machten wir uns auf, auf eine kleinere Wanderung auf den Key Summit. Das war wunderschoen. Auf dem Gipfel hat man Aussicht auf die umliegenden Berge. Und dort oben gibt es eine Art Hochmoor.
Die Ernuechterung kamm, als wir zurueck am Lake Gunn waren: unser Zelt lag am Boden. Der Wind wehte so stark, dass man kaum die Autotuer oeffnen konnte, geschweige denn ein Zelt aufbauen ohne Herringe. Shit!!! Wir liessen uns aber nicht unterkriegen, raeumten unser Auto um und verbrachten den Abend auf den Autositzen sitzend (draussen war es saukalt und hatte unglaublich viele Sandflies) und die Nacht im Auto schlafend...

Mount Luxmore

Nebelmeer

Aussicht vom Gipfel auf den Lake Te Anau

Mount Luxmore

Vor drei Tagen haben wir eine wunderschoene 11stuendige Wanderung auf den Mount Luxmore gemacht. Gestartet sind wir unter dem Nebel, Pause machten wir mitten im Nebel und irgendwann waren wir ueber dem Nebel. Es war so toll! Und es wurde noch besser: innerhalb einer halben Stunde hat sich der Nebel ganz aufgeloest und wir hatten eine wunderschoene Aussicht auf die umliegenden Berge und den Lake Te Anau. 
Nach 27km und mehr als 1200 Hoehenmetern waren wir k.o. Aber es hat sich total gelohnt und wir haben uns mit einer Pizza und einem grossen Stueck Schockoladekuchen belohnt:-)

Montag, 10. Januar 2011

Te Anau



Gestern und Heute sind die ersten RICHTIGEN Sommertage die ich nun hier erlebe. Wir hatten zwar vorher auch schon schoenes Wetter, aber es war nie so richtig heiss. Auf jedenfall trage ich Heute das erste Mal ein aermelloses Shirt und mein Jupes:-)
Heutemorgen sind wir in Invercargill bei Regen losgefahren. In Riverton konnten wir Delfine beobachten. Das war ein super Erlebnis. Eine ganze Weile konnten schauten wir den Delfinen im Wasser zu, bis sie davon schwammen. Das sind schon sehr faszinierende Tiere!
Mittlerweilen sind wir in Te Anau am Lake Te Anau (welch ein Wunder...). Und hier ist es praechtig: blauer Himmel, blaues Wasser! Dem Ufer entlang spazieren und Glace schlecken ist unser Nachmittagsprogramm. Und nun sind wir auch meinen geliebten Bergen wieder naeher gekommen. Juhui!!!

Sonntag, 9. Januar 2011

Stewart Island






Zeltplatz mit Meersicht



Die Schuhe waren urspruenglich hellblau und gelb...
Die Belohnung nach einem Regentag. Da vergisst man schnell wie muede, nass und schmutzig man ist!
Die echten Kiwis haben sich uns leider nicht gezeigt...


Die Rucksaecke waren schwer!
Die letzten Tage verbrachten wir mit wandern auf Stewart Island ganz im Sueden von Neuseeland. Ein Traum!
Die Ueberfahrt nach Stewart Island mir der Faehre dauerte eine Stunde. Der Kapitain sagte 'the conditions are not to bad'. Es hatte aber riesige Wellen und mir wurde kotzuebel. Ich war froh, als ich wieder festen Boden unter den Fuessen hatte! Die Rueckfahrt verlief dann besser, weil diesmal sagte er 'the conditions are pretty good'...
Drei Tage waren wir mit Rucksack, Zelt und Kocher unterwegs. Es ging von einem einsamen Sandstrand zum andern. Das Meer war tuerkisblau und die Straende voll mit Muscheln. Es war schwierig fuer uns, so viele schoene Muscheln am Boden liegen zu lassen... Und immer ging es durch schoene gruene Farnwaelder. Begleitet wurden wir vom Meeresrauschen und vom Vogelgezwitscher.
Am ersten Tag war Sonnenschein angesagt. Am zweiten Regen. Wir mussten das Zelt am Morgen bei Regen abbrechen und am Abend bei Regen aufstellen. Es gab keine einzige Regenpause. Trotzdem war es wunderschoen! Und wir haben es geschafft, trockene Kleider aus dem Rucksack zu nehmen und auch Schlafsack und Maetteli waren trocken! 
Schrecklicher als der Regen war aber der Sumpf! Zum Teil war der ganze Wanderweg eine riesige Sumpfpfuetze und es gab fast kein Ausweichen. Am Anfang probiert mans noch, spaeter watschelt man mehr oder weniger mittendurch... Und in der Waschmaschine wurde schliesslich alles wieder sauber:-)
Als wir zurueck in der Zivilisation waren, belohnten wir uns deshalb mit einer Nacht in einem richtigen Bett im Backpackers Hostel und mit Kaffee und Glace:-)


Dienstag, 4. Januar 2011

Catlins

Man koennte meinen ich sei nun in einem westlichen, zivilisierten Land. Aber ich sitze tatsaechlich an einem Computer ohne USB Anschluss, die Leitung ist oberlangsam und dafuer ist es schweineteuer... Na ja, ich meld mich trotzdem wieder mal, aber nur kurz!
Die letzten Tage haben wir zwischen Dunedin und Invercargill in den Catlins verbracht. Nebst Sehenswuerdigkeiten wie wunderschoene Leuchttuerme und der suedlichste Punkt der Suedinsel, besuchten wir auch ein lustiges, wirrwarr Museum und machten tolle Wanderungen dem Meer entlang, zu Wasserfaellen und Seen. Ich bin fasziniert von der Natur hier! Vom Urwald mit vielen Farnen geht es direkt an den Sandstrand.
Die letzten beiden Tage verbrachten wir mit jassen! Irinas Schwester und ihr Freund sind auch in Neuseeland zurzeit und wir haben uns getroffen. Und vier Schweizer muessen ja wohl jassen zusammen! Es war lustig und die Naechte waren kurz...

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Otago Peninsula



Die letzten beiden Tagen haben wir auf dem Zeltplatz auf der Otago Peninsula verbracht (in der Naehe von Dunedin). Landschaftlich ein Traum und die Tierwelt ist wie im Zoo! Nach einkaufen, organisieren und flanieren in Dunedin, haben wir am naechsten Tag eine Wanderung in denn Duenen der Halbinsel gemacht. Wow!!! Nebst Schafen, Moeven und Spinnen konnten wir Seeloewen beim Sonnenbaden und Spielen beobachten. 
Per Auto sind wir dann zum Royal Albatross Breading Center gefahren und konnten tatsaechlich Albatrosse sehen. Die Groesse dieser Voegel ist beeindruckend! Und zum Schluss haben wir am Abend in der Daemmerung noch Blue Penguins gesehen. Die sind sehr niedlich!!!!