Freitag, 19. April 2013

Skitourenwoche Gauligebiet

Bei heissen Temperaturen verbrachten wir fünf wunderschöne Skitourentage im Gauligebiet.
Am ersten Tag stiegen wir in die Bächlihütte auf. Der nächste Tag führte uns über die Obere Bächlilücke aufs Hubelhorn und dann hinunter in die Gaulihütte. Beim Gegenanstieg zur Hütte war die Hitze so gross, dass ich befürchtete, ich müsse verdursten!
Der dritte Tag war ein "Ruhetag" und führte uns aufs Goleghorn. Stotzig aber schön!
Für die Königstour aufs Ankenbälli mussten wir um 3 Uhr aufstehen. Es hat sich aber gelohnt! Wir hatten eine super Sulzabfahrt ohne einen Meter schlechten Schnee!
Aus Angst in der Gaulihütte eingeschneit zu werden, verliessen wir am Freitag das Gebiet vorzeitig. Die letzte Tour führte aufs Ränfenhorn und dann hinuter ins Rosenlaui. Die Abfahrt war ein (Alp)traum: Plotschschnee, Nebel, feucht-heisse Temperaturen, Gletscherspalten, riesige Lawinenkegel und zum Dessert noch Wald.
Es war eine schöne Tourenwoche!








Kroatien

 Zusammen mit Pädu war ich eine Woche in Kroatien. Der eigentliche Grund für unsere Reise war eine Einladung an eine Hochzeit. Wir nutzten diese Gelegenheit für Kletterferien in Kroatien.
 Wir flogen nach Zagreb und mieteten dort ein Auto. Unsere erste Fahrt, direkt ins Stadtzentrum, war ein Abendteuer. Einbahnstrassen, schlechte Beschilderung und unser halbpatziger Stadtplan erschwerten die Suche nach unserem Hostel. Wir missachteten Einbahnstrasse, Fahrverbot und Fussgängerzone und fuhren direkt über den Hauptplatz von Zagreb. Zum Glück ist dort kurz vor Mitternacht nicht der gleiche Betrieb wie tagsüber!
 Unsere Reise führte nach Rijeka, Rovini, Starigrad (Paklenica Nationalpark) und zurück nach Zagreb an die Hochzeit.
Mit dem Wetter hatten wir grosses Glück! Wie bei uns auch, weiss, man auch in Kroatien nie, was das Aprilwetter zu bieten hat. Es hat einige Male in der Nacht geregnet, hat aber immer rechtzeitig getrocknet, so dass wir doch noch klettern konnten.
Auf unserer Reise traffen wir freundliche, zuvorkommende Leute, sahen wunderschöne Landschaften und kletterten an super Felsen. Es war wunderschön!


 Rovinj


 Klettern in Paklenica
Ein Klettergebiet hier im Nationalpark verliessen wir ohne eine Route geklettert zu haben. Es hatte zu viele, zu grosse Schlangen! Wäääääähh!!!!!!!!! 

Gestilet für die Hochzeit!

Die Kroatische Hochzeit war speziell, interessant und schön! Die Party dauerte bis in die Morgenstunden und wir gingen direkt vom Fest an den Flughafen und nach Hause.

Samstag, 12. Mai 2012

Atomfiella

Unsere Zeit in der riesigen Gletscherwelt des Atomfjella ist leider schon vorbei. Glücklicherweise wurden wir weder vom Eisbären verspiesen noch sind wir erfroren:-) Es war super!
24h Sonnenschein, super Skitourenschnee, absolute Stille und lachende Gesichter; was will man mehr?
In der "Nacht" mussten wir uns jeweils abwechseln mit Wache halten wegen den Eisbären. Auf den Skitouren hatten wir Giovanni mit einem Gewehr dabei. Gesehen haben wir aber nie einen Bären...

Die 160km bis ins Atomfjella legten wir mit Snowmobiles zurück! Anstrengend und abenteuerlich!!!
Jetzt sind wir zurück in Lonyearbyen und lassen unsere Ferien ausklingen. Morgen geht's zurück nach Hause.











Freitag, 4. Mai 2012

Svalbard







Gestern kurz vor Mitternacht kamen wir hier in Longyearbyen, der Hauptstadt von Svalbard (Spitzbergen), bei schönstem Sonnenschein an. Heute verbrachten wir einen gemütlichen Tag mit umpacken, sightseeing und shoppen. Es ist wunderschön hier!

Freitag, 9. Dezember 2011

Nordirland

Vielleicht hilft ja ein neuer Blogeintrag ein bisschen gegen Fernweh...
Mitte November besuchte ich zusammen mit Mirjam die Familie Mc Cartney in Nordirland. Die Woche war leider viel zu schnell um...

Audleys Castle



am Giant's Causeway


in Catherines Schulzimmer

Dienstag, 3. Mai 2011

Kaukasus - Russland

Kurz gesagt: auf unserer Russlandreise verlief NICHTS nach Plan! Trotzdem konnten wir eine unvergessliche Zeit im Kaukasus verbringen.
Das grosse Ziel der Reise war die Besteigung des Mount Elbrus. Diesen Traum mussten wir aber recht schnell begraben, denn die Russen haben sich aus unverständlichen Gründen entschieden, die Strasse, die Richtung Elbrus führt, für alle Touristen zu schliessen. Wir kamen also nicht einmal an den Fuss des Berges...
Die Umplanerei wurde durch Schneemangel und Permitmangel erschwert. Trotzdem konnten wir ein paar schöne Skitouren (nie ohne Ski tragen) mit beeindruckendem Panorama machen.
Beeindruckt waren wir auch vom russischen System. Militär und Polizei sind allgegenwärtig, Englisch spricht kein Mensch und das System vom Leben in diesem Land ist für Westeuropäer unverständlich und schlecht nachvollziehbar. Aber auf jedenfall ist es ein Abendteuer!

Wow - einen solchen Ausblick auf einen Lawinenniedergang hatte ich noch nie!!!

Frohe Ostern

Sonnenaufgang in Bezengi

Ich war zusammen mit 14 Leuten im Kaukasus.

Schlicht und einfach: WOW!!!

Von Pjatigorsk konnten wir dann doch noch einen Blick auf den Elbrus werfen... (Schneeberg ganz im Hintergrund)

Wir fanden Steinbockhörner und Bärenspuren. Die Hörner haben wir mitgenommen und dem Hotelier geschenkt, vor dem Bär ergriffen wir die Flucht...


Sesselbahn fahren in Russland ist ähnlich wie irgendeine Adrenalinbahn im Europaparkt...

Beim Anblick eines solchen Panorams vergisst man den Ärger über die Russen schnell! Mitte-rechts im Hintergrund sieht man den Elbrus (mit ca. 5600 Metern Höhe, der höchste Berg Europas)




Victor unser russischer Bergführer. Ohne jemanden der die Sprach spricht und das System kennt ist man total aufgeschmissten. Victor hat sich für uns sehr ins Zeug gelegt. Wir haben viele Sorgenfalten gesehen in seinem Gesicht! Trotzdem behielt der den Humor:-) Und er ist ein unglaublicher Optimist, da können wir uns alle eine dicke Scheibe abschneiden. Und im Zweifelsfall einfach: "anderes Tal".