Mittwoch, 22. Juli 2015

Auf dem Richardson Highway nach Fairbanks

Der Richardson Highway ist landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich. Die Fahrt von Glennallen nach Fairbanks war lang, aber spannend! Leider wurde das Wetter zusehends schlechter, je weiter wir gegen Norden fuhren.
Fairbanks selber ist zur Zeit eine riesige Baustelle und so haben wir das Zentrum soweit als möglich gmieden. Wir besuchten das super Visitor Center und das University of Alaska Museum of the North.

Mount Drum (Wrangell Mountains)

Unser Irving

Die Trans Alaska Pipeline geht durch ganz Alaska. Sie geht mehr oder weniger parallel zum Richardson Highway. Dieses Bauwerk fasziniert uns! Mehr Infos dazu auf dem nächsten Bild. Uns fasziniert vor allem auch, was die TAP gekostet hat! Und trotzdem hat sich das Ganze schon längst ausgezahlt!!!


Da scheint auch Pädu klein daneben!

Der Querschnitt der TAP.

North Pole ist eine hässliche Ortschaft kurz vor Fairbanks. Aber man muss trotzdem anhalten und sich den Weihnachtskitsch zu Gemüte führen. Wenigstens hat es auch einen richtigen Samichlous.

in Fairbanks

Im Museum of the North hat es auch eine Kunstaustellung. Auf eines der Kunstwerke darf man sogar sitzen...

Sonntag, 19. Juli 2015

Mc Cartey, Kennecott

Die letzten Tage verbrachten wir am Ende der Welt. Kurz vor Mc Cartey ist die endlose Gravel Road fertig und man kann nur noch zu Fuss über die Brücke. Auf der anderen Seite hingegen, fährt ein Shuttelbus:-)
Mc Cartey und Kennecott sind Ortschaften die anfangs 20. Jahrhundert entstanden, als dort im grossen Stil Kupfer gefunden und abgebaut wurde. Es ist unglaublich unter welchen Umständen (ohne Strasse, in einem Land das 9 Monate Winter hat!) unsere Vorfahren hier gearbeitet haben und was sie zustande brachten! Das hat uns tief beeindruckt!
Von Kennecott aus haben wir eine Wanderung zu der Jumbo Mine gemacht.

Mc Cartey

Kennecott Mill Town

Oben bei der Jumbo Mine liegt alles am Boden. 1938 als das letzte Kupfer abgebaut war, wurde alles stehen und liegen gelassen. Es ist aber spannnend hier herum zu wandern und Sachen aus der Vergangenheit zu entdecken. Ausserdem ist die Aussicht von hier oben wunderschön!

Ein bisschen Kupfer haben wir noch gefunden:-)

Der Mast im Hintergrund ist von der Kupfertransportbahn. Er steht seit mehr als 100 Jahren... Andere Masten sind nur noch Bretterhaufen.

Whittier - Valdez

Whittier ist wohl der komiste Ort, den ich je besucht habe... Von den 200 Einwohner leben 80% im gleichen Hochhaus. Das Hauptobjekt des Dorfbildes ist das riesige Buckner Building aus dem zweiten Weltkrieg. Heute steht es da und zerfällt langsam. Abreissen oder reparieren sind offenbar wegen Asbest keine Optionen. Das Post Office hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg auch kaum verändert...
Von Whittier aus machten wir eine kurze Wanderung, bevor wir die Fähre durch den Prince William Sound nach Valdez nahmen. Die Überfahrt war trotz verhangenem Wetter schön und wir sahen Otter, Seelöwen und Delphine.


Whittier

Prince William Sound
Buckner Building

Ankunft in Valdez. In Valdez ist das Ende der Trans Alaska Pipeline. Von hier wird das Öl per Tanker weitertransportiert.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Portage Pass

Heute haben wir dem Wetter getrotzt! Nach dem Besuch und der Ausstellung im Portage Glacier Visitor Center haben wir unsere Regenkleider angezogen und uns auf den Weg zum Portage Pass gemacht. Es war kalt und nass, aber die schöne Landschaft hat uns entschädigt! Oben hatten wir eine schöne Aussicht auf den Portage Glacier und den Prince William Sound. Und in der Ferne entdeckten wir eine Bärenmutter mit drei Jungen!

Portage Glacier

Im Hintergrund der Prince William Sound

Dienstag, 14. Juli 2015

Seward

Seward ist das Tor zum Kenai Fjords Nationalpark. Am ersten Tag hier machten wir eine wunderschöne Wanderung entlang dem Exit Glacier zum Harding Icefield. Am zweiten gingen wir mit einer Bootstour in den Nationalpark. Und am dritten zwang uns der Regen zu einem  Schlechtwetterprogramm, so dass wir das Alaska Sealife Center besuchten. Das war aber ein tolles Erlebniss und es hat sich wirklich gelohnt! Man kann die Meerestiere am Ufer, auf dem Wasser und in dem Wasser beobachten. Das Center macht auch Forschungen und pflegt verletzte Tiere und lässt sie dann wieder frei.
Den Nachmittag verbringen wir nun mit Chai Latte, Kaffee, Muffins und Internet in einem gemütlichen Café.

Die Wanderung zum Harding Icefield war sehr abwechslungsreich! Wir wanderten durch Wald, alpine Blumenwiesen, Steinwüste und Schneefelder. Unterwegs sahen wir auch unser erster Bär. Aber zum Glück war er in sicherer Distanz und interessierte sich überhaupt nicht für uns. Auch Murmeltiere und einen Kolibri sahen wir.

Am Ende der Wanderung hatten wir eine herrliche Aussicht auf das endlose Harding Icefield. Das ist die grösste zusammenhängende Eisfläche die komlet in den USA ist. Acht Gletscher davon gehen (noch) direkt ans Meer. Auch hier macht sich die Klimaerwärmung sichtbar und man kann den Gletschern beim Schmelzen zu sehen.

Auf einem Touristenboot fuhren wir in den Northwestern Fjord des Nationalparks. Unterwegs konnten wir viele Tiere beobachten! Wir sahen Buckelwale, Orkas, Finnwale, Delphine, Puffins, Meeresotter, Seehunde, Seelöwen und viele verschiedene Vögel. Wow, das war wirklich beeindruckend! Leider regnete es den ganzen Tag, aber das machte den Tieren nichts aus.

Vor dem kalbernden Northwestern Glacier haben es sich die Seehunde gemütlich gemacht. Die Kälte und und das krachen des Gletscher schien sie nicht zu stören!

Northwestern Glacier

Den Tag rundeten wir echt amerikanisch mit einer riesigen Portion (Heilbutt-) Fish and Chips ab.

Freitag, 10. Juli 2015

Homer

Am zweiten Tag konnten wir unser neues Zuhause entgegen nehmen. Zuerst fuhren wir südlich auf die Kenai Halbinsel. Zur Zeit sind wir in Homer.

Unser Truckcamper - richtig amerikanisch! Riesig, laut, teuer und durstig! Aber auch gemütlich, schön und praktisch! Vom ersten Moment an fühlten wir uns wohl in unserem Zuhause!

Auf der Fahrt Richtung Homer. Homer ist ein total touristisches Fischerdorf inmitten einer beeindruckenden Landschaft.

In Homer soll es angeblich viele Weisskopfadler geben. Wir haben genau zwei gesehen. Zur falschen Zeit am falschen Ort?

Hier wagten wir uns auch auf unsere erste Wanderung (Homestead Trail). Ausgerüstet mit Bärenspray ging es los. Aber nicht die Bären, sondern die Mücken machten uns das Leben schwer. Der Mückenspray lag im Camper... Die Landschaft konnten wir trotzdem geniessen!

ALASKA - Anchorage

Unsere Reise nach Alaska verlief ohne Zwischenfälle, aber war lange und anstrengend. Mit dem Jetlag nahmen wir Anchorage nur wie von Weitem und durch einen Nebel wahr...


Anchorage Downtown

Den ersten Bären haben wir schon gesehen:-)

richtig amerikanisches Frühstück