Donnerstag, 24. Juli 2014

Trondheim

Gestern radelten wir in Trondheim ein.
Dem Trondheimsfjord entlang ging es nach Vanvikan. 

Mit dem Schnellboot überquerten wir den Fjord.

Trondheim

Trondheim Bryygen

Die Suche nach der Touristeninformation gestaltete sich einmal mehr hier in Norwegen als schwierig! Ein Wegweiser wäre ein Wegweiser! Um zu einem (leider nicht aktuellen) Stadtplan zu gelangen öffnete ich mein Tresor und Schwupps! mein Tablett war am Boden und hat seither ein Spinnennetz auf dem Display:-( Aber es funktioniert noch!

Eine Kalorienbombe zur Frustbewältigung wirkt Wunder! Das Lachen ist mir nicht vergangen:-)

Nach einer Nacht auf dem Campingplatz in Flakk sitzen wir nun auf der Hurtigrute Richtung Bergen. Unsere Beine mögen noch und wir würden liebend gerne weiterradeln, aber die Zeit läuft uns davon! Jetzt geniessen wir Norwegens Küste halt mit hochgelagerten Beinen:-)

Mittwoch, 23. Juli 2014

Vanvikan

Hier in den südlicheren Regionen gibt es viel mehr Landwirtschaft als weiter nördlich. Während weiter oben noch die Frühlingsblumen blühten, ist hier das Getreide schon fast golden.

Upps, das kann ja nicht gut gehen! Irgendwo zwischen Nordkapp und hier liegt ein grosser Teil des Gummis meines Pneus!

Als dann auch noch Luftverlust dazu kam, beschlossen wir den Schaden zu beheben und verbrachten einen gemütlichen Nachmittag vor dem Shoppingcenter:-)

Blick zurück nach Steinkjer

Skarnsundbrua

Wilde Seerosen

Auf der Suche nach einem Bächlein für Wasser trafen wir wieder einmal auf einen Elch!

Am Abend sind nicht nur wir, sondern auch unserer Velos, Führi und Düdi, jeweils ein bisschen müde...

Hier an diesem wunderschönen See haben wir unser Zelt aufgestellt und übernachtet. Am Morgen zum Frühstück besuchte uns sogar wieder ein Elch!!!

Montag, 21. Juli 2014

Steinkjer

Wer Norwegens Küste nach fährt muss immer wieder auf die Fähre. Manchmal mehrmals täglich!

Hier war das Wetter noch verhangen und kühl.

Dafür sahen wir wieder einmal einen Elch und diesmal hatte er sogar ein Kleines dabei!

Und ein paar Minuten später noch ein, ...

... zwei, drei vier weitere Elche!

In Norwegen den Überblick zu behalten ist schwierid! Man weiss nie was See, was Fjord, was Insel und was Festland ist. Dieser vermeintliche See hatte Salzwasser...

Auch der nächste Tag begann bewölkt. Hier machten wir eine Znünipause und...

... nach der Pause war das Wetter schön und freundlich. Nun ist auch die Hitze wieder bei uns!

Ich weiss, meinen Beinen sieht man weder Israel noch das schöne Wetter in Norwegen an! Aber ich war da!

Unsere Lieblingsglace:-)

Äs Grüessli für mis Gottemeitli!

Danke Irina! Ich war kurz vor dem verdursten!

Jetzt sind wir in Steinkjer am schwitzen... Das schöne Wetter ist definitiv wieder bei uns! Super!!!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Brønnøysund

Vorgestern wurden wir vom Regen geweckt! Und es hat auch den ganzen Tag nicht mehr aufgehört damit! Wir haben unser Zelt nass zusammengräumt und sind losgeradelt.

Die Nebel hingen weit runter...

Zwei mal mussten wir die Fähre nehmen. Die Strasse ist nur mit Fähren verbunden. Da konnten wir jeweils aufwärmen und ans Trockene. Auf einer dieser Fähren passierten wir den Polarkreis. Viel davon gemerkt haben wir nicht. Aber nachts wurde es in den letzten Tagen schon ein bisschen dämmrig für zwei, drei Stunden.

Tropfnass entschieden wir uns die Nacht in einem Mökki zu verbringen.

Wir hängten alles auf zum Trocknen und schauten dann den ganzen Abend zum Fenster raus wies regnete...

Am Morgen war es dann immer noch grau am Himmel, aber wenigstens blieb es trocken! Zuerst mussten wir den Sjonafjord umfahren. Er hat ungefähr die Grösse des Thunersees... Dann ging es einmal mehr mit der Fähre weiter.

Kurz vor Sandnessjøen fuhren wir wieder einmal über eine unglaubliche Brücke!

Das Wetter besserte sich zusehens und wir hatten gegen Abend sogar ein paar Sonnenstrahlen!

Das wäre jetzt der Museumselch:-)

Um Mitternacht...
Jetzt sind wir in Brønnøysund. Heutemorgen waren wir wieder einmal erfolgreich mit der Taktik 'umdrehen und weiter schlafen' als wir die Regentropfen auf dem Zelt hörten. Dafür ist es jetzt trocken und wir radeln wir jetzt noch ein bisschen weiter südwärts...